Wie Google unsere Denkweise verändert

Google

by Carlos Luna / Flickr

Habt ihr euch schon einmal Gedanken darum gemacht, wie es wäre wenn Google (bzw. Suchmaschinen) nicht existieren würde.

1. Wie findet man heraus, welche Pizzeria gut ist ?

2. Wie finde ich Foren im Internet, die für mich interessant sind ?

3. Wie finde ich die Songtexte von meinen lieblings Liedern ?

4. Wie finde ich die nötigen Informationen, zu einem Referat das ich halten soll?

 

Ich beantworte diese Fragen mal in zwei verschiedenen Versionen:

Ohne Google:

1. Ich teste jede Pizzeria in meinem Ort an und hole mir Empfehlungen aus meinem Freundeskreis.

2. Ich stelle in einem mir bekannten Forum ( wenn ich denn eins im Kopf habe), die Frage nach einem anderen Forum mit meinem gesuchten Thema. Ich habe vielleicht Glück und einer der Forenuser kann mir eine Antwort geben.

3. Ein Musikladen könnte mir eventuell bei der Suche helfen.

4. Ich gehe in die Bücherei und muss mir einen Haufen Bücher zusammensuchen, der die benötigten Informationen evtl. beinhaltet. Ich muss das Verzeichnis nach einem Stichpunkt durchsuchen und lange Texte überfliegen.

Mit Google:

1. Ich besuche www.google.de und gebe in die Suchmaske folgendes ein: „pizzeria bocholt bewertung“. Google zeigt mir einige Pizzerien aus meiner Umgebung an, die mit Sternen von anderen Beuschern bewertet wurden.

2. Ich gebe Google folgende Stichpunkte: „schnorchel Forum“. Ich finde sofort ein Forum das sich ausschließlich dem Thema des schnorchelns widmet.

3. Ich gebe Google folgende Stichpunkte: „Limp Bizkit Rollin Lyrics“ und finde sofort einige Internetseiten, die mich den Songtext einsehen lassen.

4. Ich denke mir spezifische Fragen zu meinem Thema aus, wie etwa: „Mauerfall Jahr“ „Mauerfall Gründe“ „Mauerfall folgen“ und finde verschiedene Internetseiten, die sich genau mit der entsprechenden Frage auseinander gesetzt haben.

 

 

Google macht uns kurzzeitig aber schnell klug !

 

Jetzt gibt es doch tatsächlich Leute, die behaupten das Google uns verdummen lässt. Wir werden faul, wir lernen kaum noch, wir müssen kaum noch nachdenken. Wenn wir etwas wissen wollen suchen wir es uns im Internet zusammen. Das Problem an der Sache ist, man behält vieles nicht im Kopf. Wieso sollte ich es denn „auswendig lernen“ wenn ich doch weiß wo ich es finde.

Das Ergebnis einer Wissenschaftlichen Studie, kommt zu dem Ergebnis, dass Google für uns wie ein transaktives Gedächtnis ist. Es hilft uns auf Informationen zuzugreifen ohne das wir diese gezielt in unserem Kopf speichern müssen. So wurden in der Studie zwei Gruppen mit Informationen versorgt. Der einen Gruppe hat man gesagt, dass die Informationen in einem Computer gespeichert werden. Der anderen Gruppe wurde gesagt, dass diese Informationen gelöscht werden. Was ist passiert?  Die Gruppe die im Glauben war, dass die Informationen gelöscht werden, hat sich wesentlich mehr Informationen eingeprägt als die andere Gruppe. Die andere Gruppe wusste aber sofort, wo die gefragten Informationen abzurufen waren.

Hat irgendwie Ähnlichkeit mit der „Cloud“ oder etwa nicht? Wir speichern die Informationen halt nicht mehr lokal (in unserem Hirn), da die Informationen im Internet gespeichert sind. Die ganze Geschichte hat den Vorteil, dass es wesentlich leichter ist sich nur zu merken wo man eine bestimmte Information auffinden kann, als sämtliche Informationen sofort im Kopf zu speichern.

 

Was aber passiert….wenn es irgendwann….aus irgendeinem Grund….kein Internet mehr geben sollte…..

 

Quelle: Google 😛

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